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Katertalk bei den Starkatzen:
Es ist mal wieder nix los hier in Katerhausen oder doch, es gibt doch noch Neuigkeiten. In diesem Glaskasten bei uns im Wohnzimmer mit dem vielen nassen Wasser drin und den leckeren Fischen, da gibt es jetzt, - seit genau einer Woche - , ein Baby. Ja, ihr habt richtig gelesen B a b y ein einziges. Zumindest ruft unser Frauchen ständig wo ist den das süße Baby. Hmmmmhhm, eigentlich ruft sie mich immer Baby, aber nun gibt es noch ein Baby hier im Haus und es ist soooo winzig und vermutlich gar nicht süß. Ich kann es kaum sehen, wenn ich meine Nase an die Scheibe drücke, schwebt es dort, wie ein kleiner roter Stecknadelkopf und glotzt mich mit einem schwarzen Punktauge an. Na ja, jedenfalls ist Frauchen sehr besorgt, dass es diesem Baby auch gut geht. Warum eigentlich? - denkt sie vielleicht ich oder Bandit, wir würden uns mit so einem kleinen Happen abgeben? *grübel - und dann auch noch roh - Sushi vielleicht? . Bandit meint, sie geht davon aus, dass die anderen schwimmenden Tiere „es“ auffressen könnten. Ich habe Bandit entrüstet angesehen: Wir fressen uns doch auch nicht gegenseitig auf. Obwohl, der Bandit, wenn der mich wäscht, dann hört und hört der nicht auf, irgendwann ist er mal durch. Apropos fressen, dass kann dieser kleine rote Stecknadelkopf schon richtig gut. Wenn das Futter durch das Wasser fliegt, dann ist dieser Miniplanscher schon unterwegs wie ein Torpedo und reißt sein winziges Maul auf.
Ob dieses kleine rote Ding auch mal ein richtig großer Fisch wird? Ich meine, so ein Fisch, wie Bandit und ich ihn immer gekocht bekommen? Aber vermutlich wird dieses kleine Ding, die katzengerechte Größe nicht erreichen. Außerdem darf ich es vermutlich auch gar nicht fressen. Ein einziges Mal ist es mir gelungen, einen dieser roten Fische zu bekommen. Ich habe Frauchen damit sehr verblüfft, ist doch ein großer Deckel auf der Glaskiste *augenroll. Sie weiß bis heute nicht wie ich es gemacht habe, als sie mich mit dem Fisch im Mäulchen vorbeigehen sah. Die hat vielleicht geguckt *kicher. Der Fisch war schon morgens, als Herrchen gefüttert hat mit rausgehüpft und ist dann von ganz alleine in den Fischhimmel gegangen. Ich habe ihn den ganzen Tag gehütet und auch ein bißchen mit ihm gespielt. Als Frauchen abends nach Hause kam, habe ich ihn einfach ins Maul genommen und bin damit ganz langsam und gelangweilt an ihr vorbei. Ich höre jetzt noch wie sie hinter mir her schrie: Filoooooouuu, was hast Du den jetzt wieder gemacht, gib es sofort her. Gehorsam wie ich ja immer bin, habe ich ihn stolz vor sie hingelegt und bin dann majestätisch mit hocherhobenem Kopf von dannen gepfotelt. Frauchen war einfach nur sprachlos, Bandit und ich können uns heute noch ausschüttelt vor Lachen, wenn wir an ihren fragenden Blick denken. So, jetzt gehe ich wieder „Baby“ gucken *kicher, vielleicht hüpft es ja auch irgendwann raus.
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